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Herbstreise 2017


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Filmkalender 2018
208 S., br., Abb., 9,90 €
Bestseller

Christian G Salis
Der Böse steht noch einmal auf ...
und andere Klischees aus Hollywood-Filmen
112 S., br., 9,90 €

Aus dem Programm:.................................................................LINK:...BERLINALE
Josef Hader
Filme und Mehr
208 Seiten, Abb., br., € 19,90
978-3-89472-850-2
Der Begriff des Volksschauspielers ist zwar ein wenig aus der Mode gekommen, aber wenn es jemanden gibt, auf den Charakterisierung zutrifft, dann ist es ohne Zweifel Josef Hader, der dank seiner unglaublich populären Kabarettprogramme - allein Privat wurde von rund 500.000 Menschen gesehen - und seiner zahlreichen Filmrollen in einer Klasse für sich spielt. Seine Darstellung des mehr als zerknautschten Ex-Polizisten und Irgendwie-Privatdetektivs Simon Brenner, nach den Krimis von Wolf Haas (Komm süßer Tod, Silentium, Der Knochenmann, Das ewige Leben) ist längst in die Filmgeschichte eingegangen. Viele sind geneigt zu sagen, Josef Hader sei Brenner.
Doch Josef Hader hat längst bewiesen und beweist es stets aufs Neue, dass er sich mit einem ihm zugeschriebenen Rollenfach nicht begnügt, und spätestens mit der grandiosen Darstellung des Schriftstellers Stefan Zweig in Maria Schraders Vor der Morgenröte hat er sich auch im „ernsten“ Fach eindringlich zu Wort gemeldet. Und auch sein Regiedebüt Wilde Maus, das bei den Berliner Filmfestspielen 2017 seine Premiere feierte, sorgte für berechtigtes Aufsehen.
Dieses Buch - es ist das erste über Josef Hader als filmische Größe - unternimmt gemeinsam mit dem Kabarettisten / Schauspieler / Drehbuchautor / Regisseur eine Reise von den Anfängen bis zu den aktuellen Höhepunkten in seinem Schaffen. Ein ausführliches Gespräch mit Josef Hader und mehrere Textbeiträge namhafter Autorinnen und Autoren geben Einblick in die Vielschichtigkeit seiner Kunst, die unter anderem darin besteht, die Menschen zu unterhalten und zugleich zum Nachdenken über die Welt und über sich selbst anzuregen - eine schwierige Kunst, die Josef Hader wie kaum ein Anderer meisterlich beherrscht.






Lexikon des internationalen Films - Filmjahr 2016
544 S., Abb., € 24,90
 978-3-89472-950-9
Das einzige Filmlexikon in Printform bietet einen umfassenden Überblick über das vergangene Filmjahr und hilft mit durchdachter Auswahl und klaren Bewertungen den Überblick zu behalten. Unverzichtbar für den Profi, hilfreich für den Filminteressierten.
Inhalt:
Eine Kurzkritik für jeden Film, der 2015 im Kino, im Fernsehen oder auf DVD/Blu-ray gezeigt wurde, - insgesamt mehr als 2000 Besprechungen.
Ein detaillierter Jahresrückblick erinnert an wichtige Ereignisse und Trends des vergangenen Filmjahrs.
Ausgezeichnete Filme und DVDs, Kinotipp der katholischen Filmkritik, Festivals und Preise.

Schwerpunkt:
Filmjahr SERIEN-GUIDE
Die 40 Besten, ausgewählt von der Jahrbuch-Redaktion
50 Kritiken zu aktuellen Serien (2014-2016)
Die 10 besten Serien-Klassiker auf DVD/BD




Werner Busch
Filmkalender 2018
208 S., viele farb. Abb., br., 9,90 €
978-3-89472-949-3
Alles, was das Herz des Filmfans begehrt: über 1500 Geburts- und Todestage und ein gründlich überarbeiteter Anhang: Zeitschriften, Verlage, Buchhandlungen, Festivals, Institutionen und Verleiher, . Dazu viele Fotos und kurzweilige Textbeiträge. Cover: Samuel L. Jackson *21.12.48 bekannt aus "Pulp Fiction"


Stefan Volk
Was Sie schon immer über Kino wissen wollten ...
2., ergänzte Auflage
288 S., viele Abb, br., € 16,90
978-3-89472-770-3
Das Buch bietet eine lose, lustige Sammlung von Trouvaillen, Fakten und Anekdoten rund um Kino und Film. Es ist ein Buch zum Durchblättern, zum Zwischendurchlesen und Stöbern. Nützliches steht neben Kuriosem, „unnützes Wissen“ neben allgemeinem Faktenwissen, Sinniges neben Unsinnigem.
DIE GRÖSSTEN FLOPS DER FILMGESCHICHTE?
DIE NAMEN DER KINDER VON BRANGELINA?
WELCHE SCHAUSPIELER SIND WÄHREND DER DREHARBEITEN GESTORBEN?
DIE 10 TEUERSTEN FILME ALLER ZEITEN?
DIE PEINLICHSTEN FILMFEHLER?
DIE LUSTIGSTEN DEUTSCHEN FILMTITEL?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt Was Sie schon immer über Kino wissen wollten... anhand von Listen – Top-Ten, Aufzählungen, Statistiken usw.
LESEPROBE:
WEIBLICHE BODY DOUBLES (UND DIE STARS, DIE SIE ERSETZTEN)
Marli Renfro (*1938, USA): Die ehemalige Stripperin war eines der ersten Playboy-Bunnies und vertrat für eine Gage von 500 Dollar Janet Leigh in der legendären Duschszene aus Alfred Hitchcocks PSYCHO (1960). Das kaum jemand davon wusste, rettete ihr später vermutlich das Leben. Der Serienmörder Kenneth Dean Hunt tötete 1988 nämlich Leighs Lichtdouble Myra Davis, von der er fälschlicherweise annahm, dass sie die Schauspielerin in der Duschszene ersetzt habe. Shelley Michelle (* 3. April 1962, USA): Die „Königin der Body Doubles“ (u.a. für Kim Basinger und Barbra Streisand) gab anstelle von Julia Roberts in den Nacktszenen von PRETTY WOMAN (1990) eine gute Figur ab. Übrigens ist auch auf dem Filmplakat mit den schwarzen High Heels nur der Kopf von Julia Roberts zu sehen, der Körper gehört dem Model Donna Scoggins. Sarah Lane (* 1983/84?, USA): Die Balletttänzerin und Solistin des „American Ballet Theatres“ tanzte für Oscar-Gewinnerin Natalie Portman in BLACK SWAN (2010) und sorgte für Zündstoff, als sie öffentlich erklärte, das in fast allen Tanzszenen getan zu haben. Regisseur Darren Aronofsky und Vertreter der Produktionsfi rma Fox Searchlight behaupteten dagegen, Portman habe in den meisten Szenen selbst getanzt.

Science-Fiction-Kultfilme
256 Seiten, Abb., br., € 29,90
978-3-89472-971-4
Was ein Kultfilm ist, zumal ein Science-Fiction-Kultfilm, darüber ist eine verbindliche Einigung schwer herzustellen. Viele Faktoren können einen Film zum Kultfilm machen, erstaunlicherweise auch eher negative Dinge, billige Produktion, schlechte Qualität, lächerliche Spezialeffekte, trashige Anmutung oder kommerzieller Misserfolg. Aber natürlich spielen auch noch andere Eigenschaften eine Rolle, nämlich, ob ein Film als bahnbrechend und stilprägend empfunden wird, ob er ästhetisch innovativ ist, ob er die Epoche seiner Entstehungszeit beispielhaft widerspiegelt oder ob er selbstreflexiv mit den Genrekonventionen spielt. In diesem Buch werden erwartbare und weniger erwartbare Filme als Science-Fiction-Kultfilme vorgestellt, aber immer als Anregung auf eine (Re-)Vison des besprochenen Films.
Folgende Filme werden behandelt:
2001: Odyssee im Weltraum (GB/USA 1968), Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (GB/USA 1979), Blade Runner (USA 1982), Dune- Der Wüstenplanet (USA 1984), Die phantastische Reise (USA 1966), Inception (USA/GB 2010), Matrix (USA/Australien 1999), Der silberne Planet, (Polen 1988), Nirvana - Jagd im Cyberspace (Italien 1997), Raumpatrouille - Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion (Deutschland 1966), The Rocky Horror Picture Show (GB/USA 1975), Total Recall - Die totale Erinnerung (USA 1990), The War Game (GB 1965).

Wolfgang Staudte
Ein unbequemer Kritiker der Gesellschaft
256 Seiten, Abb., € 24,90
 978-3-89472-969-1
Das Buch entstand anlässlich des 30. Todestages des in Saarbrücken geborenen Regisseurs Wolfgang Staudte und soll die Erinnerung an diesen Regisseur wachhalten, der in seinem Selbstverständnis als politischer Regisseur sich dafür einsetzte, Verantwortung zu übernehmen und sich kritisch für die Gesellschaft zu engagieren. In seinem filmischen Schaffen war er ein stets unbequemer Mahner gegen das allzu bereitwillige Vergessen der Verbrechen des Nationalsozialismus und der Autoritätsfixierungen, die zu ihm beigetragen hatten, etwa durch seine wichtigen Filme Rosen für den Staatsanwalt (1959) und Der Untertan (1951),

Klos, Stefanie
Fatih Akin
Transkulturelle Visionen
212 Seiten, 20 Abb., € 19,90
978-3-89472-957-8
Der Regisseur Fatih Akin ist auf nationalen und internationalen Filmfestspielen vielfach ausgezeichnet worden, er gilt als Aushängeschild des Deutschen Films. Dennoch wurde in vielen Veröffentlichungen der letzten Jahre häufig sein Migrationshintergrund hervorgehoben und dabei auch zum Ausgangspunkt von Filmanalysen gemacht. Stefanie Klos löst Fatih Akin aus diesem einseitigen Blickwinkel heraus und liefert eine analytische Gesamtschau seines bisherigen Schaffens als Filmemacher, die es vermag, alle ästhetischen und narrativen Elemente im Sinne eines transkulturellen Mix zu integrieren und als gleichwertig nebeneinander zu stellen.

Lenssen, Claudia
Andres Veiel
Zeitanalysen im Film und Theater
240 S., br., € 24,90
978-3-89472-717-8
Andres Veiel ist einer der bekanntesten Regisseure und Stückeschreiber der Gegenwart. Seine Filme haben viel zur wachsenden Aufmerksamkeit für den Dokumentarfilm jenseits stereotyper Formate beigetragen. Als Psychologe setzt der 1959 in Stuttgart geborene Filmemacher auf die Präsenz seiner Protagonisten und das Potential kritisch-empathischer Gespräche mit ihnen, als Schüler des polnischen Meisterregisseurs Krzysztof KieÅ›lowski auf die kinematografische Qualität imaginativer Leinwandmomente. Andres Veiel gelang eine für einen Dokumentarfilmer ungewöhnliche Karriere, die zudem unverkennbar auch von dem Impuls getragen ist, Kunst als Anstoß zum gesellschaftlichen Diskurs zu verstehen.
Jeder seiner Filme ein Solitär, spiegeln sich in ihnen doch zentrale Leitmotive wider, etwa die Auseinandersetzung mit struktureller Macht, Gewalt und Hybris. Seine Generationenporträts Die Überlebenden und Die Spielwütigen erzählen vom existentiellen Risiko des Erwachsenwerdens in der Leistungsgesellschaft. Wer, wenn nicht wir, die fiktive Biografie von Gudrun Ensslin und Bernward Vesper, Veiels erstem Spielfilm, lotet die innere Abhängigkeit der RAF-Generation von den Mustern ihrer vom NS geprägten Eltern aus. Black Box BRD, sein bekanntester Film, stellt die Welt des Bankmanagers und RAF-Opfers Alfred Herrhausen der des RAF-Terroristen Wolfgang Grams gegenüber und öffnet angesichts globaler Krisen den Blick auf die abgeschottet agierende Kaste der Investmentbanker - ein Stoff, den Veiel in dem Theaterstück Das Himbeerreich äußerst erfolgreich weiterentwickelt hat. Der Kick, eine minimalistische Theaterperformance und deren Verfilmung verdichten reale Aussagen und Reflexionen über einen brutalen Mordfall unter Jugendlichen zu einem beunruhigend exemplarischen Bild der Nachwendezeit. Mit Joseph Beuys, seinem bei der Berlinale 2017 uraufgeführten Porträt des Künstlers, kehrt Andres Veiel zur Kernfrage seines Werks zurück. Was tragen Theater, Film und Kunst, wie Beuys sie vertrat, zur Veränderung verkrusteter gesellschaftlicher Verhältnisse bei?
Claudia Lenssen stellt Werk und Wirkung von Andres Veiel anhand eines monografischen Textes, eines Gesprächs mit dem Künstler und ausführlichen Materialien vor

Matthias Herz
Das Privat-Fernsehen
Reality TV als Trägerkonzept medienvermittelter Privatheit im deutschen Fernsehen
320 Seiten, br., € 29,90
978-3-89472-982-0
Reality TV hat die deutsche Fernsehlandschaft im neuen Jahrtausend nachhaltig geprägt. Seit Big Brother wird die Entwicklung vielfach von lebendigen Diskursen über den Untergang des Abendlandes, über Voyeurismus und nicht zuletzt über die Verzerrung und Inszenierung der gezeigten Inhalte begleitet. Realität allein scheint dabei nicht als Charakteristikum von Reality TV geeignet zu sein, wie der bislang ausstehende Konsens über den eigentlichen Kern des Gegenstandes belegt. Das Privat-Fernsehen schafft eben diese Grundlage und betrachtet Reality TV im Rahmen seiner inszenierten Authentizität, die es über eine Fokussierung auf die Domäne des Privaten beansprucht. Reality TV wird deshalb als privacy programming verstanden. Mit Blick auf das Konzept einer Medienkultur wird in Medien- und Diskursanalysen der Frage nachgegangen, inwiefern inszenierte Setzungen filmischer Realität die gesellschaftliche Realität zumindest mitbestimmen können. Oder: Wie die Fernsehrealität zur Realität ihrer Zuschauer steht.

Walder, Martin
Claude Goretta - der empathische Blick
240 S., zahlr. Abb., br., € 24,90
978-3-89472-975-2
Claude Goretta steht zusammen mit den beiden anderen Genfer Cineasten Michel Soutter und Alain Tanner in den 1960er und 70er Jahren für das Aufblühen eines neuen schweizerischen Spielfilms mit zunehmendem internationalem Renommee. Beeinflusst von den italienischen Neorealisten ebenso wie vom britischen Free Cinema debütiert Goretta zusammen mit Tanner 1956 im preisgekrönten Londoner Kurzfilm Nice time und beginnt darauf eine äusserst vielseitige Karriere bei der Télévision de la Suisse Romande (TSR), bevor er sich dann mehr und mehr in Richtung Kinospielfilm bewegt. Bis in die erste Zeit unseres Jahrhunderts fügt sich so ein imponierend weit gefächertes Werk, das fruchtbare und lebendige Jahrzehnte schweizerischer Fernseh- und Filmgeschichte repräsentiert. Goretta erweist sich in seinem Weltverständnis als sozial sensibler Zeitgenosse und seismografischer Diagnostiker. Dabei kann auf zahlreiche, auch unpublizierte Interviews, Gespräche und Zeugnisse zurückgegriffen werden. Was sich ergibt, ist ein Bild von Claude Goretta als dem vielleicht vielseitigsten Schweizer Filmemacher seiner Zeit.
Bekannte Filme von Claude Goretta:
1970: Der Verrückte (Le fou)
1971: Hochzeit im Grünen (Le jour des noces)
1977: Die Spitzenklöpplerin (La dentellière) - mit Isabelle Huppert
1980: Die Verweigerung (La provinciale) - mit Bruno Ganz, Angela Winkler
1983: Der Tod des Mario Ricci (La mort de Mario Ricci) - mit Gian Maria Volontè
1993: Maigret und die Keller des Majestic
1994: Der Kummer von Flandern (Le chagrin des Belges)
1995: Maigret hat Angst
1996: Le dernier chant

Vignold, Peter
Das Marvel Cinematic Universe - Anatomie einer Hyperserie
Theorie, Ästhetik, Ökonomie
176 Seiten, zahlr. Abb., € 19,90
978-3-89472-970-7
Das seit 2008 kontinuierlich expandierende Marvel Cinematic Universe gilt als das kommerziell erfolgreichste Filmfranchise der Gegenwart. Die hohe Erfolgsquote des mittlerweile zur Walt Disney Corporation gehörenden Marvel Studios hat eine Reihe von unterschiedlich weit fortgeschrittenen Nachahmungsbemühungen seitens Hollywood in Gang gesetzt, die Formel des Cinematic Universe auf ihre eigenen Filmfranchises zu übertragen. Was aber ist ein Cinematic Universes und wie unterscheidet es sich von einer herkömmlichen Fortsetzungsserie im Kino? Dieser Frage wird anhand einer Untersuchung des Marvel Cinematic Universe am Ende seiner zweiten „Phase“ nachgegangen.
Das Marvel Cinematic Universe, das über Kinofilme hinaus auch TV- und Webserien hervorgebracht hat, führt den Begriff der linear organisierten Serie an die Grenzen seiner Beschreibungsfähigkeit. Der Autor stellt diesem das Konzept der multilinearen Hyperserie entgegen, mit dessen Hilfe sich die serialisierten Narrationen des MCU hierarchisch strukturieren und ihre Relationen zueinander bestimmen lassen. Auf der Grundlage von theoretischen Überlegungen zu Ästhetik und Ökonomie der Serie im Kino und der Betrachtung einiger Fallbeispiele aus Film und Fernsehen zeichnet der Autor anhand des X-Men-Filmfranchises den Übergang von einer linearen Serie zu einer multilinearen Hyperserie nach, und wendet das hier entstehende Modell in einer anschließenden Analyse auf das Marvel Cinematic Universe an, in dem unterschiedliche, interseriell kohärente Binnenserien an einer den einzelnen Film übersteigenden Narration mitschrieben. In einer ausführlichen Auseinandersetzung mit den im MCU zur Anwendung kommenden Serialitätsstrukturen, aber auch unter ständiger Berücksichtigung der die Filme und Serien begleitenden Produktionsdiskurse, verdeutlicht der Autor Zusammenhänge zwischen Ästhetik und Ökonomie eines visuell neu formatierten, seriellen Blockbusterkinos vor der Hintergrund einer Kultur der Medienkonvergenz.

Köhler, Kristina
Der tänzerische Film
Frühe Filmkultur und moderner Tanz.
432 Seiten, zahlr. Abb., € 38,00
978-3-89472-840-3
Schon um 1900 beschrieben Besucher früher Filmvorführungen das Flackern auf der Leinwand als «Tanz der Bilder». Die Idee, dass Filme Tanz nicht nur aufzeichnen, sondern selber - über die Projektion, Kamerabewegungen oder Montage - tänzerische Bewegungseffekte freisetzen, zirkuliert seither durch Filmkritik und -theorie. Der Band untersucht die Denkfigur vom tänzerischen Film und zeichnet ihr Entstehen im Kontext der intermedialen Geschichte von früher Filmkultur und modernem Tanz zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach. Gezeigt wird, wie das Kino im Kontext von Tanz, Körperkultur und Gymnastik als «Bewegungskunst» modelliert wird und wie es sich - parallel zu und in Wechselwirkung mit dem modernen Tanz - als Praxis und Erfahrungsraum etabliert, an dem neue Formen der Bewegung und Wahrnehmung erprobt werden. Erarbeitet wird ein innovatives Theorie- und Analysemodell, das medienarchäologische Ansätze mit Theorien der Wahrnehmung, Bewegung und Körperlichkeit verknüpft. Dieser Zugriff erlaubt, die Geschichte des tänzerischen Films über ein breites Spektrum an Beispielen in den Blick zu nehmen: an den Tanz- und Trickszenen des frühen Kinos, wissenschaftlichen Bewegungsstudien und Zeitlupen-Aufnahmen, Tanz- und Kulturfilmen, Tanzlehrfilmen, Filmkomödien und Melodramen der 1910er Jahre bis hin zu den ‹absoluten› Experimentalfilmen der frühen 1920er Jahre. Die Zusammenschau verbindet die Analyse der Filme mit den Filmtheorien und Aufführungspraktiken der damaligen Zeit und beleuchtet zentrale Beispiele über eine Fülle bislang unbekannter Archivmaterialien. So entfaltet sich ein faszinierendes Panorama der frühen Filmkultur, das zeigt, wie eng diese im Austausch stand mit Ideen des Tänzerischen der Körper- und Tanzkultur, bildenden Kunst, Philosophie, Physiologie, Bewegungswissenschaft, Lebensreform und populären Unterhaltungskultur.
Erstmals in den Blick genommen werden auch die Reaktionen moderner Tänzerinnen und Choreographen wie Isadora Duncan und Loïe Fuller, Rudolf von Laban, Mary Wigman und Gret Palucca auf den Film. Ihre Kommentare, mal polemisch gegen das Kino gewandt, mal euphorische Entwürfe einer intermedialen Bewegungskunst, eröffnen einen ganz eigenen Reflexionsraum auf das damals neue Medium. Im Zentrum ihrer Überlegungen steht die (auch tanztheoretisch relevante) Frage: Wie lässt sich Tanz verstehen, wenn er nicht mehr an den menschlichen Körper gebunden ist? Die entwickelte Theorie vom tänzerischen Film ermöglicht, diese Frage auch für aktuelle Filme - von der ‹Berliner Schule› bis hin zu Spielformen des Screen- und Videodance - zu reflektieren und zu klären, was es heißt, einen Film oder ein Video ‹tänzerisch› zu ‹erfahren›.

Seeßlen, Georg
Steven Spielberg und seine Filme
304 S., zahlr. Abb., € 29,90
978-3-89472-808-3
Steven Spielberg zieht seit vielen Jahren das Publikum mit seinen Filmen in den Bann. Er scheint das Geheimnis zu kennen, wie man das Publikum rührt. Das - und sein eigener unermüdlicher Ehrgeiz - haben ihn zum erfolgreichsten Filmregisseur aller Zeiten gemacht. Er hat Hollywoods Ruf als «Traumfabrik» wiederhergestellt. In seinen Filmen vereinen sich handwerklicher Perfektionismus, märchenhafte Fantasie und moralische Integrität.Manche seiner Filme sind moderne Märchen ( E.T. - Der Außerirdische, Indiana Jones, Die Abenteuer von Tim und Struppi) und rühren tief an die Erinnerungen unserer Kindheit, andere sind deutliche Anklagen gegen Leid und Unrecht in der Welt (Die Farbe Lila, Schindlers Liste, Der Soldat James Ryan). Aber die universale Verständlichkeit seiner Filme, die eindeutige Zuordnung zu Mainstream und Tradition dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass in ihnen auch etwas über die Art unserer Wahrnehmung und die Zukunft unserer Gefühle verhandelt wird. Seeßlen versteht es meisterhaft und auf eine höchst spannende Weise hinter den Bildern der scheinbar wenig rätselhaften Spielberg-Filme die Ängste, Wünsche und Träume des modernen Menschen aufzudecken. Das reich bebilderte Buch behandelt filmübergreifend Spielbergs Themen, u.a. die Familienbeziehungen, die Sexualität, den Patriotismus sowie das Wunderbare, alles mit vielen Bilder verdeutlicht.

Standardsituationen im Film
Ein Handbuch
 420 S., br., € 29,90
978-3-89472-809-0
In Filmen - gleich welchen Genres - gibt es alltägliche Situationen, die doch immer wieder auf ähnliche Weise dargestellt werden. Gleichzeitig sind sie aber auch geschichtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen und passen sich den Sujets und Darstellungsformen der jeweiligen Genres an. Das Handbuch der Standardsituationen stellt die wichtigsten vor und analysiert ihr Potential für den Fortgang der Filmhandlung.
Folgende Standardsituationen werden behandelt:
Abschied - Angst und Furcht - Anklage/Verteidigung - Beim Arzt - Aufbruch - Auftritt/Abgang - Augenzeugen- und Lauschszene - Badelust (draußen und drinnen) - Banküberfall - Bar/Theke - Bedrohung - Erste Begegnung - Beichte/Geständnis - Bett - Botschaft/Heils- und Unheilsbotschaften - Büro - Duell/Zweikampf - Einbruch - Eingesperrtsein - Eintritt ins Idyll - Ekstase / Sucht - Erpressung - Erste Begegnung - Exekution - Familienzwist - Fensterblicke - Fest - Flucht - Folter - Gaststätte - Gebet - Geburt - Gefangen - Geistererscheinung - Gerichtssitzung - Gesangseinlage - Grenzüberschreitung - Heimkehr - Hochzeit - Hotel - Jagd - Jahrmarkt - Kabine - Kampf - Katastrophe - Küche - Konferenz und Versammlung -Kuss - Last-minute-rescue/Rettung - Liebesakt - Liebeswerben /Liebeserklärung - Mahlzeit - Mensch-Maschine - Mord/Totschlag - Mutprobe - Opferritual - Panik - Prüfung - Regen - Rennen - Schlacht - Schock / Überraschung - Schrei - Schule - Schweigen/Verschweigen - Selbst-Tötung - Showdown - Spiegelblicke - Sterben/Tod - Streit - Sturm - Tanz - Telefonieren - Trauer - Treppe - Überraschung/Schock - Unfall - Unter Wasser - Verfolgungsjagd - Vergewaltigung - Verhör - Versöhnung - Verstecken - Verwandlung /Maskerade - Warten - Wiedersehen


Dirk Brüderle / Michael Scholten
Auf den Spuren von Winnetou in Kroatien
160 S., br., €  16,90
978-3-89472-986-8
Orte des Kinos - Dieser Reiseführer bringt den Leser in die beeindruckende Naturkulisse, in der Pierre Brice und Lex Barker einst als Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüderschaft schlossen. Das handliche Buch führt zu Flüssen und Bergen, auf Plateaus und in die Nationalparks, in denen deutsche Kinogeschichte geschrieben, Kämpfe ausgetragen und legendäre Schätze versteckt wurden. Der Kult um die legendären Karl-May-Filme ist ungebrochen. Jetzt hat RTL drei neue Winnetou-Filme produzieren lassen, oft sogar an den Original-Drehorten der Klassiker aus den Jahren 1962 bis 1968. Denn die wildromantische Berglandschaft Kroatiens hatte einen beachtlichen Anteil am Erfolg der früheren Leinwandabenteuer. Ausführliche Wegbeschreibungen wechseln sich ab mit amüsanten Anekdoten über Dreharbeiten und die Schauspieler der alten und neuen Winnetou-Filme ab. Informationen über den nächsten Blockbuster Star Wars - Episode VIII oder die Erfolgsserien Game of Thrones und Die rote Zora, die ebenfalls in Kroatien entstanden, runden die cineastische Reise durch ein einzigartiges Filmland ab. 


Die Hamburgische Dramaturgie der Medien
Egon Monk (1927 - 2007) - Autor, Regisseur, Produzent
272 S., br., € 29,90
978-3-89472-980-6

Egon Monk hat als Autor, als Regisseur für Theater, Oper und Fernsehen, als Produzent und Hauptabteilungsleiter im NDR und als Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg gewirkt und das Fernsehen zwischen 1960 und 1990 nachhaltig geprägt und einen hohen Qualitätsmaßstab gesetzt. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Bauern, Bonzen und Bomben, Die Geschwister Oppermann, Die Bertinis. Dieser Band versammelt Beiträge, die sich Aspekten der Werkbiografie Egon Monks widmen, die bislang noch nicht wissenschaftlich bearbeitet wurden und beleuchtet biografische Stationen und Tätigkeitsfelder, die in der vorliegenden Forschung lediglich als Randbemerkung Erwähnung finden (etwa: seine Arbeit für den Hörfunk, die Oper oder die Intendanz am Deutschen Schauspielhaus). Andere Beiträge verfolgen Spuren der Einflussnahme auf andere Regisseure wie Eberhard Fechner, Klaus Wildenhahn und Rolf Busch. Der seit Oktober 2014 zugängliche Nachlass von Monk beförderte viele neue Erkenntnisse.



Julia Schumacher
Egon Monk
Modell einer Werkbiografie
352 S., Abb. € 34,-
978-3-89472-979-0
Egon Monk ist eine zentrale Figur der Fernsehgeschichte der Bundesrepublik. Die politisch motivierte Programmatik , die der „Brecht-Schüler“ 1960–1968 als Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel des NDR verfolgte, bleibt in keiner Überblicksdarstellung unerwähnt und seine Regiearbeiten gelten als wegweisend für das Fernsehspiel der Bundesrepublik; Ein Tag – Bericht aus einem deutschen Konzentrationslager 1939 (1965) ist mittlerweile zum Schulbeispiel der televisuellen Darstellung des Nationalsozialismus avanciert. Das Buch bietet eine umfassende Neuperspektivierung der Fernseharbeit Monks und zugleich ein Modell für eine medienwissenschaftliche Werkbiografie. Diese verbindet das Oeuvre eines ‚Autors‘ mit medienhistorischen und theoretischen Fragestellungen. Als Quellengrundlage dienen sowohl Monks Fernsehspiele und –filme als auch sein Nachlass, den Julia Schumacher als erste Forscherin einsehen und systematisieren konnte. Im Zentrum ihres Buches steht die Frage nach dem ästhetischen Konzept, das Monks Regiearbeit für das Fernsehen bestimmte. Dafür nimmt die Verfasserin erstmals das Gesamtwerk des realisierten Filmschaffens aus den Jahren 1953 bis 1988 in den Blick und ergänzt dieses um die nicht-realisierten Vorhaben, die sie aus fragmentarischen Entwürfen und Notizen erschlossen hat. In aufeinander aufbauenden Einzelstudien rekonstruiert sie das Werk sowohl in seinen Bezügen zu Monks Engagement in Theater und Hörfunk als auch in seinen intertextuellen Verflechtungen – den Bezügen zu Entwicklungen der inter/nationalen Filmästhetik, als Reaktion auf kulturgeschichtliche Kontexte, sowie im Hinblick auf die theoretischen Konzepte, die der Gestaltung zugrunde liegen. Den Fluchtpunkt ihrer Analysen bildet das bislang wenig erörterte Problem des realistischen Erzählens und Darstellens im Fernsehen. Durch die frühe prägende Arbeit am Berliner Ensemble ist der Begriff des Realismus für Monk politisch-programmatisch besetzt. Ebenso knüpft er an Brechts Idee der Verfremdung an, während ihn die wachsende und verändernde Medienumgebung veranlasste, immer wieder neu nach ästhetischen Lösungen zu suchen, um diesen Effekt zu provozieren. Daher bietet die Analyse der Ästhetik Monks auch einen anschaulichen Zugang zur Mediengeschichte der Bundesrepublik.

Riccarda Merten-Eicher
Kostümbild | Kostümdesign
Die Magie der Verwandlung
168 S., br., € 19,90
978-3-89472-958-5
Das Kostümbild gehört zu den Gewerken im Film, deren Arbeit man meistens nicht bewusst wahrnimmt. Kostüme senden erste Signale, Botschaften über eine Figur im Film oder im Theater. Das Buch gibt einen spannenden Einblick in die «Kostümsprache», von der ersten Inspiration, den Entwürfen über die finanzierbare Konzeption bis zur künstlerischen Umsetzung innerhalb des Filmwerks. Es ist ein lebendig geschriebenes Sachbuch einer erfahrenen Praktikerin. Die Leser erfahren wenig beachtete Hintergründe der Filmherstellung. Sie werden danach Filme ganz anders sehen und achten. Riccarda Merten-Eicher, geboren 1956, studierte 1977 bis 1979 am Deutschen Institut für Puppenspiel sowie Germanistik- und Philosophie in Bochum, Arbeit in freien Theatergruppen und Filmproduktionen. 1980 bis 1983 Ausbildung zur Modedesignerin beim Lette-Verein Berlin. 1983 bis 1992 Anstellung bei der Firma Theaterkunst Berlin, die historische und moderne Kino-, TV- und Theaterproduktionen ausstattet. Seither als freie Kostümbildnerin am Theater, für Kinofilme und Fernsehformate im In- und Ausland tätig. Zu ihren bekanntesten Werken gehören Carlos – der Schakal, Geliebte Clara und Die grüne Wolke
Aus dem Inhalt:
- Zum Berufsbild - Notwendige Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten
- Die technische Vorbereitung eines (Film-)Projekts
- Die Realisation
- Die Dreharbeiten
- Die Abwicklung
- Kostümbild für Serien
- Kostümbild für die Bühne
- Trendfunktion von Film- und Serienkostümen
- Wege zum Beruf

Edgar Reitz
Heimat - Eine deutsche Chronik
Das Jahrhundert-Epos in Text und Bildern
544 S., br., 38,00 €
978-3-89472-999-8
Als die 11teilige Serie Heimat - eine deutsche Chronik 1984 erstmals in Fernsehen gezeigt wurde, galt sie sofort als unerhörtes Fernsehereignis und gehört heute zu den Meilensteinen deutscher Filmgeschichte. Das Epos begeistert und berührt immer neue Generationen und hat dem Hunsrück zur Identitätsbildung und der kulturellen Selbst-Vergewisserung verholfen. Da die alten Filmrollen zu zerfallen drohten, wurde das komplette Werk aufwendig digital restauriert und für das Kino neu geschnitten. Es kann jetzt wieder in vorher kaum wahrgenommener visueller Qualität gezeigt werden. Dieses Buch begleitet die restaurierte Wiederaufführung. Es enthält den nacherzählten Filmtext der neuen Fassung sowie viele weitere Informationen zum Werk.

Edgar Reitz
Die andere Heimat
Chronik einer Sehnsucht
Das Filmbuch
3. Auflage
296 S., 50 Abb., br., € 19,90
978-3-89472-868-7
NEWS: "Die andere Heimat" hat die Lola in Gold gewonnen!
Mitte des 19. Jh in einem ärmlichen Dorf im Hunsrück. Der junge Jakob Simon träumt von Indianern in Brasilien, von Sonne, Dschungel und fremden Sprachen. In seinem Film Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht lässt Edgar Reitz das Leben der Vorfahren der Familie Simon, deren Geschichte im 20. Jh. aus der Heimat-Trilogie bekannt ist, lebendig werden. Die Heimat-Trilogie – der erste Teil begeisterte vor beinahe 30 Jahren die Menschen – wurde weltweit von 100 Millionen Zuschauern gesehen. Auch der neue, fast vierstündige Film fesselt durch seine detailgenaue Beobachtung, seine Poesie und die Wahrhaftigkeit seiner Gefühle. Das Filmbuch zu Die andere Heimat enthält eine ausführliche Nacherzählung und Erläuterung des Films aus Sicht des Regisseurs. Ein zweiter Teil schildert die Entstehung des Schabbach Universums, die Arbeit des Filmteams und die Aufgaben, die es zu lösen hatte. Ein weiteres Kapitel handelt von der Stoffentwicklung und der Arbeit am Drehbuch. Ein umfangreicher Anhang informiert über die große Zahl der Mitwirkenden – Crew, Künstler, Haupt- und Nebendarsteller.   http://edgar-reitz.com/spielfilme/157-die-andere-heimat.html

Benner, Ruth
Metapoietische Filme
Über das Filmemachen ‹nach› Deleuze
272 S., br., 24,90 €
978-3-89472-996-7
VORAUSSICHTLICH ZUR BERLINALE LIEFERBAR
Metapoietische Filme“ sind Filme über das Filmemachen. Das „nach Deleuze“ im Titel meint, dass die vorgelegten Analysen mit Kategorien arbeiten, die Deleuze entwickelt hat. Es besagt aber auch, dass nicht nur Filme, die schon Deleuze analysierte oder zumindest hätte analysieren können, thematisiert werden, sondern auch solche, die nach seiner Zeit entstanden sind. Folgende Filme werden behandelt: Sullivan’s Travels (USA 1941, 8 ½ (I 1963, Federico Fellini) ,The Bad and the Beautiful (USA 1952), Der Stand der Dinge (P, BRD, USA 1981), The Player (USA 1992), Sunset Boulevard (USA 1950), Stardust Memories (USA 1980), Los abrazos rotos (E 2008), Barton Fink (USA, UK 1991), La Nuit américaine (F 1973), Mulholland Drive (USA 2001), Hellzapoppin' (USA 1941), The Purple Rose of Cairo (USA 1981), Be Kind Rewind (USA, UK 2008)

Christian G Salis
Der Böse steht noch einmal auf ...
und andere Klischees aus Hollywood-Filmen
3. Auflage
112 S., br., 9,90 €
978-3-89472-446-7
Der Böse steht noch einmal auf - eine der ewigen Wahrheiten aus Hollywood-Filmen. Christian Georg Salis hat die schönsten in diesem Buch gesammelt: Jeder kann einen Jumbo-Jet landen. Überall findet man sofort einen Parkplatz. Unschuldige haben kein Alibi. Aus der Einkaufstüte ragt ein Baguette heraus. Wissenschaftler sind wahnsinnig. Beim Sex wird nicht gelacht. Man kann alles schaffen, wenn man nur an sich glaubt - und am Ende ergibt alles einen Sinn ... Ein witziges Buch für alle, die gern ins Kino gehen

Hänselmann, Matthias C.
Der Zeichentrickfilm
Eine Einführung in die Semiotik und Narratologie der Bildanimation
820 S., br., 58,00 €
978-3-89472-991-2
Die Arbeit untersucht die produktionstechnischen, semiotischen und narrativen Charakteristika des animierten Films. Es werden narrative Unterhaltungsfilme ebenso berücksichtigt wie primär illustrative Musikvideos, experimentelle Kunstfilme genauso wie didaktische Animationen und ungegenständliche Zeichentrickfilme genauso wie figürliche.
Auf diese Weise erschließt die vorliegende Arbeit die mediensemiotischen Grundlagen des Zeichentrickfilms, ermittelt dessen elementare Kommunikationsmodi und Struktureinheiten, bestimmt die narratologischen Elementareinheiten und Basiskonzepte der Zeichentrick-Diegese und untersucht das zentrale Element des Zeichentrickfilms, die Zeichentrickfigur, in ihrer rezeptionspsychologischen und narrativen Funktionalität. Damit präsentiert sich die Arbeit als Grundlagenwerk zur Analyse und Interpretation des Zeichentrickfilms und soll in dieser Hinsicht einer zukünftigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Zeichentrickfilm als Anregung und Ausgangspunkt dienen.

Helbig, Jörg
I saw a film today, oh boy!
Enzyklopädie der Beatlesfilme
320 S., br., 24,90 €
978-3-89472-716-1
Seit den 1960er Jahren drückten die Beatles nahezu allen kulturellen Bereichen ihren Stempel auf. Kaum hatten sie damit begonnen, die Popmusik zu revolutionieren, waren sie in der Presse allgegenwärtig, traten in Fernsehshows auf, setzten neue Akzente in der Mode und in der Sprache und wurden zum Gegenstand von Literatur, Theaterstücken und Musicals. John Lennon veröffentlichte eigene Bücher und Grafiken, und Paul McCartney fand Anerkennung als Maler und Komponist klassischer Musik. «Nothing is Beatle-proof» meinte daher folgerichtig John Lennon in dem Animationsfilm Yellow Submarine. Das Medium, in dem die Beatles neben der Musik am nachhaltigsten wirkten, war indes der Film. Als Schauspieler, Regisseure, Produzenten oder Komponisten waren sie an Dutzenden von Filmen beteiligt, und noch weitaus größer ist die Anzahl der Filme über die Beatles. Jörg Helbig hat allerlei Wissenswertes zu den Hintergründen und Dreharbeiten recherchiert und stellt die Filme mit Stabangaben und kurzer Inhaltsbeschreibung vor . Ein Muss für alle Beatles-Fans!


Engelke, Henning
„The Art That Never Was“
Experimentalfilm in den USA 1940-1960
480 S., br., 48,00 €
978-3-89472-994-3
The Art That Never Was eröffnet eine neue Perspektive auf eine der produktivsten, aber in der Forschung bislang vernachlässigte Phase experimenteller Filmproduktion an den Schnittstellen von Filmästhetik, Kunsttraditionen, sozialem Wandel und wissenschaftlichem Paradigmenwechsel. Auf der Grundlage von bislang unerschlossenen Quellen folgt das Buch den miteinander verwobenen Entwicklungslinien von ästhetischer Innovation, dem Streben der Experimentalfilmer um kulturelle Anerkennung und Institutionalisierung sowie den sich verändernden Konfigurationen technologischer Bildmedien. Kanonische Arbeiten von Filmemachern wie Kenneth Anger, Maya Deren, James Broughton oder den Brüdern John und James Whitney werden im Kontext von übersehenen, hier oft erstmals besprochenen Filmen betrachtet. Diese erweiterte Sichtweise stellt etablierte historische und theoretische Annahmen zum Experimentalfilm dieser Zeit grundsätzlich in Frage. Zugleich erschließt sie neue historische Kontexte, in denen sich Produktion, Rezeption und kritischer Diskurs zum Experimentalfilm entfalteten. Methodisch verbindet das Buch ästhetische Analysen und archivalische Forschung mit einem medienarchäologischen Ansatz, um die Relevanz des Experimentalfilms für eine historische Perspektivierung aktueller Diskurse zu Medienwandel und posthumanistischen Konzeptionen von Subjektivität aufzuzeigen.

Wolf Jahnke / Michael Scholten
Die 199 besten Action-Filme & Serien
288 S., zahlr. Abb., br., € 6,00 UVP
978-3-89472-811-3
Coole Helden, tollkühne Stunts, rasante Schnitte: Actionfilme sind ein äußerst beliebtes Genre. Die angesagtesten Filme und Serien - darunter Stirb Langsam, Terminator, Mission: Impossible, Heat und die Bourne-Reihe – werden in diesem Buch mit viel Insiderwissen und überraschenden Extras vorgestellt. Das sorgsam recherchierte Buch, das mehr als 300 Bilder enthält, stellt von Das A-Team bis Zwei wie Pech und Schwefel die 199 würdigsten Vertreter des Genres vor, klagt aber auch genüsslich die 19,9 miesesten Actionfilme an. Interviews mit Branchenkennern wie Hermann Joha (Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei) und Dominik Graf (Die Katze, Die Sieger), markante Zitate aus Actionfilmen, überraschende Hitlisten der besten Explosionen, Schießereien und Schlägereien sowie ein tragikomischer Nachruf auf 36 Stuntleute und Schauspieler, die durch Actionszenen ihr Leben verloren, runden diese einzigartige Sammlung ab.
Der moderne Action-Film stammt vom Abenteuer-, Piraten- und Westernfilm ab. Der heutige Action-Film ist Achterbahnkino – mit atemberaubender Rasanz erzählt und technischer Brillanz produziert. Er hat eine ganze Generation von neuen Stars geschaffen: Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Bruce Willis, Tom Cruise, Jackie Chan, Vin Diesel, Matt Damon, Jason Stathan, Christian Bale uvm. Das moderne Action-Kino besteht aus Meisterwerken wie Stirb langsam, Terminator, Mission Impossible, Heat und die Bourne-Reihe „Und Action!“, heißt es am amerikanischen Drehset.  Es geht um moderne Zeiten, also keine klassisch historischen Filme wie Ritterfilme oder Western. Es geht überhaupt um echte Menschen, die Schweiß und Blut spritzen – kein Fantasy á la Der Herr der Ringe, kein Superman oder Gen-Mutant wie Spiderman und alle X-Men, aber ein Bruce Wayne, der als Batman auf die Macht der Maschinen setzt, hat mit seinen Bat-Mobilen durchaus einen Platz im modernen Actionfilm. Nicht jeder Film ist ein Meisterwerk, aber darum geht es auch nicht im heutigen Actionfilm. Es geht um Unterhaltung, kostet es was es wolle! Popcorn-Kino, großes Entertainment, Rollercoaster! Und das man trotzdem mit den Helden – oft echte „Badasses“– mitfiebert und bei einer rasanten Autoverfolgungsjagd - die schon mal amokartig in den Gegenverkehr geht- mitschwitzt, ist die große Kunst!
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Michael Scholten
Eigentlich gucke ich gar kein Fernsehen...
Überraschendes und alles andere als unnützes Wissen aus der Welt des Fernsehens
2. Auflage,
160 S.,  zahlr. Abb., br., € 5,00 UVP
978-3-89472-862-5
Wetten, dass Sie nicht wissen, wie groß die Löcher der Torwand im ZDF-Sportstudio und die China-Pfannen bei Stefan Raabs Wok-WM sind? Oder welche Gage die ARD einem Pfarrer für das Wort zum Sonntag zahlt? Und dass der Gong zu Beginn jeder Tagesschau auch im digitalen Zeitalter noch immer von Hand geschlagen wird? Natürlich braucht die Nation solche Fakten aus 60 Jahren Fernsehgeschichte genauso wenig wie die meisten Shows und Serien auf allen Kanälen. Doch Spaß macht derart unnützes Wissen über das liebste Medium der Deutschen auf jeden Fall! Das witzige Buch verrät Schlag auf Schlag, warum Claus Kleber für das heute journal an der Autobahn steht, wie Meister Eders Pumuckl heimlich für Brasilien wirbt, wie der chinesische Koch aus Bonanza starb und wer die Biene Maja schwängerte. Abgerundet wird diese Enzyklopädie des Flimmerns und Rauschens durch Interviews mit Stars und Machern, einem Blick in die Kinderstuben aller aktuellen Tatort-Ermittler sowie Tabellen, Schaubilder und vielen Fotos aller Fernsehhits und Bildschirmhelden wie Günther Jauch, Thomas Gottschalk, Hape Kerkeling, Dieter Bohlen und Pippi Langstrumpf.
Inhaltsübersicht: Kinderfernsehen /US-Serien (mit Kanada und Großbritannien) /Deutsche Serien /Tatort und andere Krimis /Shows und Moderatoren /Comedy /Nachrichten /Talkshow /Sport /Geschichte des Fernsehens /Andere Länder, anderes Fernsehen.
Michael Scholten kam 1971 zur Welt und somit im selben Jahr wie Dalli, Dalli, das Tor des Monats und die verfilmte Pippi Langstrumpf. Er wuchs in Rees am Niederrhein, vor allem aber vor dem Fernseher auf und nutzte dieses passiv erworbene Wissen später u.a. als Reporter der Zeitschrift TV Spielfilm, als Juror für den Deutschen Fernsehpreis und Deutschen Comedypreis sowie als Autor bei Wetten, dass..?-Online. Seit 2009 lebt Scholten in Phnom Penh, ist Chefredakteur der Kambodschanischen Allgemeinen Zeitung und berichtet als Korrespondent aus Südostasien. Dem deutschen Fernsehen hält er dank Internet, Mediatheken und Deutsche Welle weiterhin die Treue wie am ersten Tag. www.michaelscholten.com

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